Die Menschen stehen im Mittelpunkt, nicht die Technik

Als sich vor rund fünf Jahren das Bundesamt für Energie intensiver mit dem Thema Smart City zu befassen begann, war der Begriff noch wenig fassbar und stark technologiegetrieben. Das hat sich geändert. Immer mehr treten neben technischen auch soziale und wirtschaftliche Aspekte in den Fokus. Neue Visionen von ganzen «intelligent» gesteuerten Metropolen sind entstanden. Einige fortschrittliche Städte haben mit der Realisierung von Pilotprojekten begonnen. So wie St. Gallen, wo am 6. Dezember 2016 die 5. Nationale Smart-City-Tagung stattfand. Die mit knapp 200 Leuten sehr gut besuchte und thematisch vielfältigen Veranstaltung stand unter dem Titel «Umgang mit Menschen, Daten und Geschäftsmodellen einer zukunftsfähigen Stadt».

 

Foto: ZHAW/ BICAR

 

Aus 5 Walliser Kleingemeinden wird 1 Energiestadt

Agarn, Albinen, Guttet-Feschel, Oberems und Turtmann-Unterems nennen sich seit Ende November 2016 stolz Energiestadt. Ihre Energiepolitik erfüllt die strengen Kriterien des Qualitätslabels. Damit zeigen sie: Eine gemeinsame umweltverträgliche Energienutzung ist machbar.

 

Guttet-Feschel, eine der fünf Oberwalliser Gemeinden, die zur neuen Energiestadt Sonnenberge-Agarn-Turtmanntal gehören.

Foto: Gemeinde Guttet-Feschel

 

Pilotprojekt Remishueb

Das Bundesamt für Energie hat 2016 ein neues Förderprogramm gestartet, das Energiestädte bei der Realisierung konkreter Projekte unterstützen soll. Das Ziel besteht darin, positive Effekte für eine nachhaltige Energiepolitik zu konkretisieren und sichtbar zu machen. Eines der ausgewählten Projekte ist das Pilotprojekt Remishueb der Energiestadt GOLD St. Gallen. Es ist gleichzeitig der Startschuss für eine schrittweise Entwicklung St. Gallens zur Smart City und ein mustergültiges Beispiel partizipativer Projektentwicklung.

 

Foto: Jürg Zürcher

 

2000-Watt-Areale - Ausweitung der Erfolgsgeschichte

Nach dem mit dem Label «2000-Watt-Areal» einerseits geplante Überbauungen und demnächst auch bereits realisierte Grossprojekte im Betrieb zertifiziert werden können, folgt nun eine dritte Ausführung des Labels. Neu ist eine Auszeichnung von Quartieren mit hohem Anteil an bestehenden Bauten geplant. Interessierte Trägerschaften mit geeigneten Fallbeispielen zu potenziellen 2000-Watt-Arealen in Transformation können sich bereits melden.

 

2000-Watt-Areal

 

5. Nationale Smart-City-Tagung

Die diesjährige Smart-City-Tagung findet am 6. Dezember 2016 in St. Gallen statt. Unter dem Tagungsthema «Umgang mit Menschen, Daten und Geschäftsmodellen in einer zukunftsfähigen Stadt» geben internationale Fachexperten spannende Einblicke in Wissenschaft und Praxis. Der Smart-City-Tagung ist öffentlich und steht allen Interessierten offen.

 

Foto: St.Gallen-Bodensee Tourismus

 

Medienmitteilung eea GOLD 18. Oktober 2016

Europäische Energiestädte in Luzern

36 europäische Energiestädte erhielten am 17. Oktober im KKL in Luzern den European Energy Award GOLD aus den Händen von Präsident Walter Steinmann. 13 durften das Zertifikat erstmals in Empfang nehmen. Die ausgezeichneten Gemeinden stammen aus Österreich, Deutschland, Frankreich und der Schweiz.

 

36 europäische Energiestädte erhielten den European Energy Award GOLD.

Foto: Thomas Hodel

 

Medienmitteilung 18. Oktober 2016

Energiepolitik: Mit Freiwilligkeit erfolgreich

Das Label «2000-Watt-Areal» ist ein Instrument für Investoren und Bauherren, die nachhaltige Qualität schaffen wollen. Am Energietag 2016 in Luzern wurden acht Überbauungen geehrt, die im laufenden Jahr das Label erhalten oder erneut erhalten haben.

 

Acht Überbauungen erhielten das Label «2000-Watt-Areal»

Foto: Thomas Hodel

 

Medienmitteilung 4. Oktober 2016

Wald setzt auf lokal produzierte Energie

Die Gemeinde Wald verwendet jährlich ein Steuerprozent, um energiepolitische Projekte und Mass-nahmen zu finanzieren. Für Strom und Wärme setzt die Gemeinde im Zürcher Oberland auf lokal pro-duzierte Energie. Nun hat der Trägerverein Energiestadt Wald und sechs weitere Gemeinden zum ersten Mal mit dem Label Energiestadt GOLD ausgezeichnet.

 

Photovoltaik-Anlagen auf dem Schulhausdach Neuwies, Wald.
Foto: Gemeinde Wald

 

Europas Energiestädte zu Gast in Luzern

Der diesjährige Energietag findet zusammen mit der Jahresversammlung des European Energy Award statt. Am 17. Oktober 2016 werden im KKL Luzern Energiestadt-Vertreterinnen und -Vertreter aus Frankreich, Deutschland, Osterreich, Italien, Luxemburg und der Schweiz zum spannenden Erfahrungsaustausch erwartet. Der Energietag ist öffentlich und steht Interessierten offen.

 

Kapellbrücke, Luzern

 

Medienmitteilung 10. Juni 2016

400. Gemeinde als Energiestadt zertifiziert

Die Labelkommission des Trägervereins Energiestadt hat an ihrer Juni-Sitzung die 400. Energiestadt zertifiziert, die Tessiner Gemeinde Camorino. Energiestadt erfreut sich als Qualitätslabel weiterhin grosser Beliebtheit. Über die Hälfte der Schweizer Bevölkerung lebt in einer Energiestadt.

 

Camorino, die 400. Energiestadt der Schweiz
Foto: Gemeinde Camorino

 

Medienmitteilung 10. Mai 2016

Energie- und Stadtplanung: «Das Miteinander ist entscheidend»

Am 10. Mai 2016 diskutierten 150 Fachleute aus dem In- und Ausland die relevanten Schnittstellen zwischen Energie- und Stadtplanung. Damit vorbildhafte Quartiere und Areale wie die Überbauung Sihlbogen in Zürich oder das Quartier Gurzelen in Biel entstehen können, ist eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten notwendig. Als umfassendes Steuerelement spielt das Label «2000-Watt-Areal» dabei eine bedeutende Rolle.

 

Sihlbogen: Vielfältiges Wohnen mit Qualität

 

ENERGY CHALLENGE 2016 lanciert

Die ENERGY CHALLENGE 2016 ist offiziell lanciert. Mit einer modernen Sprache, dem Einsatz neuer Medien und prominenter Unterstützung richtet sich das Programm EnergieSchweiz direkt an die breite Bevölkerung. Auf spielerische Weise soll Energiewissen vermittelt und zum Mitmachen angeregt werden. Die Roadshow zur ENERGY CHALLENGE 2016 findet in neun Energiestädte statt.

 

Mit der ENERGY CHALLENGE 2016 will EnergieSchweiz in den Bereichen Sensibilisierung und Information neue Wege beschreiten.

 

Medienmitteilung 17. März 2016

Bezirk Schwyz: «Energiepolitik ist Wirtschaftspolitik»

Der Bezirk Schwyz betreibt eine vorbildliche Energiepolitik. Und er motiviert seine Gemeinden, sich ebenfalls für Energieeffizienz und erneuerbare Energien zu engagieren. Mit Erfolg. Im März 2016 hat der Trägerverein Energiestadt den Bezirk Schwyz und fünf Gemeinden zum ersten Mal mit dem Qualitätslabel Energiestadt ausgezeichnet.

 

Das Elektrizitätswerk des Bezirks Schwyz (EBS) baut ein Kleinwasserkraftwerk an der Steineraa. Das Kraftwerk wird ab Mai 2016 Strom für umgerechnet etwa 1250 Haushaltungen liefern.
Foto: Elektrizitätswerk des Bezirks Schwyz (EBS)

 

Die 2000-Watt-Gesellschaft auf RAI 3

Die 2000-Watt-Gesellschaft ist ambitiös, aber machbar. Die Schweiz, die Energiestädte und ihre Einwohner sind auf dem richtigen Weg und wirken über die nationalen Grenzen hinweg als Vorbild. RAI 3 hat in der Sendung «Scala Mercalli» der 2000-Watt-Gesellschaft nun eine TV-Doku gewidmet. Porträtiert wird die Energiestadt Zürich, die die Ziele der Vision in einer Volksabstimmung genehmigt hat.

 

2000-Watt-Gesellschaft: Das Beispiel von Zürich im italienischen Fernsehen.

 

Medienmitteilung 26. Januar 2016

Die Schweiz ist auf dem Weg in die 2000-Watt-Gesellschaft

Vor 10 Jahren lag der Primärenergiebedarf in der Schweiz bei über 6300 Watt pro Einwohner. Heute benötigen wir weniger als 5500 Watt. Dies zeigt die aktualisierte Primärenergiestatistik der Fachstelle der 2000-Watt-Gesellschaft. Die ersten zwanzig Prozent des Weges hin zu einer 2000-Watt-Gesellschaft sind also erreicht.

 

Der Bedarf an Primärenergie pro Person geht in der Schweiz seit Jahren zurück.
Grafik: Fachstelle 2000-Watt-Gesellschaft

 

Neue Projektförderung des Bundes für Energiestädte

Das Bundesamt für Energie startet 2016 ein Unterstützungsprogramm. Energiestädte erhalten für wichtige Projekte, die sie allein nicht finanzieren können, Beiträge. Damit fördert der Bund gezielt die nachhaltige Energiepolitik in den Gemeinden. Gesuche können ab sofort eingereicht werden; Stichtag ist der 31. März 2016.

 

Energiestadt Winterthur

 

Medienmitteilung 9. Dezember 2015

Intelligente Städte: Die Daten schützen – die Menschen einbeziehen

Mit Datennetzen können Städte die Energieversorgung und den Verkehr analysieren und steuern. Damit solche Projekte von der Bevölkerung akzeptiert werden und erfolgreich sind, reicht Technik nicht, wie an der 4. nationalen Smart-City-Tagung in Zug betont wurde. Mitentscheidend sind Schutz der Daten und Einbezug der Menschen.

 

Aus diesen Gemeinden kommen die Personen, die durch Pully VD (grün) fahren. Analysiert wurden 25‘000 Durchfahrten anhand der Swisscom-Handys.
Foto: Swisscom

 

Energy Challenge 2016 in neun Energiestädten

Im April 2016 lanciert EnergieSchweiz die erste nationale Jahreskampagne zu Energieeffizienz und erneuerbaren Energien – die Energy Challenge 2016. Die Roadshow macht halt in neun Energiestädten. Prominente und Bevölkerung lösen auf spielerische Weise gemeinsam Energie-Aufgaben und zeigen so, dass sich auch mit weniger Energie gut leben lässt. Haupt-Botschafter ist der Rapper Stress. Eine App gibt Informationen zur Kampagne, liefert Tipps für die persönliche Energienutzung und ermöglicht die Teilnahme an Wettbewerben.

 

Das Energie-Dorf mit mobilen Wohnboxen und Bühne. Als Etappenorte vorgesehen sind die Energiestädte Locarno, Luzern, Zürich, Aarau, Basel, Neuenburg, Montreux, Sitten und Bern.

 

Medienmitteilung 30. November 2015

Obwalden: Ein Landkanton macht moderne Energiepolitik

Nachhaltige Energienutzung ist vor allem ein Anliegen grosser Städte? Weit gefehlt. Im Kanton Obwalden zum Beispiel tragen alle sieben Gemeinden seit 2011 das Qualitätslabel Energiestadt. Gemeinsam fördern sie erneuerbare Energien und einen sparsamen Energieverbrauch. Im November 2015 hat ihnen der Trägerverein Energiestadt das Label erneut verliehen.

 

Solartankstelle beim Bahnhof Sachseln OW. In den nächsten Jahren wollen die Obwaldner Energiestädte die nachhaltige Mobilität massiv fördern.
Foto: EWO

 

Medienmitteilung 9. November 2015

Schwyzer Schulen als erste «Energieschulen» ausgezeichnet

Drei Schulen aus dem Kanton Schwyz haben am Montag, 9. November 2015, im Beisein von Bundesrätin Doris Leuthard und dem Schwyzer Regierungsrat Othmar Reichmuth die Auszeichnung «Energieschule» erhalten. Damit würdigt Energiestadt ihr langfristiges Engagement für einen nachhaltigen Ressourcenumgang. Die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte haben als Pilotschulen den Prozess zur Energie-Auszeichnung für Schulen initiiert, kritisch mitgeprägt und im Schulalltag verankert.

 

Freude über die ersten Energieschulen der Schweiz: Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte der Schwyzer Schulen mit Bundesrätin Doris Leuthard, Barbara Schwickert, Präsidentin des Trägervereins Energiestadt, und Regierungsrat Othmar Reichmuth.
Foto: Eve Kohler

 

Medienmitteilung 4. November 2015

Die goldene Avantgarde der europäischen Energiepolitik

In Leipzig wurden am 3. November 2015 33 Gemeinden, Städte und Regionen mit dem European Energy Award Gold ausgezeichnet. Zum ersten Mal ist auch Luxemburg im Kreis der besonders energiebewussten Kommunen Europas vertreten. Sie bilden die goldene Avantgarde der europäischen Energiepolitik.

 

Zum ersten Mal ist auch Luxemburg im Kreis der besonders energiebewussten Kommunen Europas vertreten.
Foto: Uwe Winkler

 

Medienmitteilung 26. Oktober 2015

Energiestädte denken global und handeln lokal

Die 373 Schweizer Energiestädte nutzen Energie effizient und fördern erneuerbare Energien. Damit übernehmen sie Verantwortung für ihre Bevölkerung und für kommende Generationen. Eine heute startende Plakatkampagne soll das Label Energiestadt auch in der Öffentlichkeit bekannter machen.

 
 

Medienmitteilung 29. September 2015

Energiestädte machen die Schweiz zukunftsfähig

Schon 4,5 Millionen Schweizerinnen und Schweizer leben in einer Energiestadt. Am heutigen Energietag 2015 in Bern wurden 86 Gemeinden geehrt, die seit Herbst 2014 ihr Energiestadt-Label erhalten oder erneut erhalten haben. Sie leben die Energiezukunft vor.

 

Auch Payerne erhielt am Energietag 2015 das Energiestadt-Label.
Foto: Thomas Hodel

 

Medienmitteilung 28. September 2015

Grabs versorgt sich mit Strom und Wärme aus der Region

Die St. Galler Gemeinde Grabs zeigt bereits heute, wie Selbstversorgung geht: Strom und Wärme bezieht sie aus Energiequellen der Region. Damit hat Grabs den Sprung zur «Energiestadt GOLD» geschafft, wie auch Dietikon und Rüti. Zudem hat der Trägerverein Energiestadt im September 2015 ein erstes «2000-Watt-Areal in Entwicklung» in der Westschweiz zertifiziert.

 

Photovoltaik-Anlagen auf Gebäuden der Gemeinde liefern Strom für viele Grabser Haushalte.
Foto: GRABSolar AG