2000-Watt-Areale – zukunftsweisend wohnen und arbeiten

Grössere Siedlungen können sich mit dem Energiestadt-Zertifikat für 2000-Watt-Areale in Entwicklung und im Betrieb auszeichnen lassen. Dafür müssen sie einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen sowie Massnahmen für den Klimaschutz nachweisen. Wer hier wohnt oder arbeitet, profitiert von tiefem Energieverbrauch, erneuerbarer Energie, kurzen Wegen und gutem ÖV. Das Zertifikat stiftet Nutzen für Investor, Eigentümer, Bewohner und Standortgemeinde.

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Das 2000-Watt-Areal Im Lenz in Lenzburg wird zu 90% mit Holzschnitzeln und zu 10% mit Biogas beheizt. Dank der Nähe zum Bahnhof ist es hervorragend an den ÖV angebunden.
Foto: Losinger Marazzi AG

 

2000-Watt-Gesellschaft – mit weniger Energie gut leben

Die Vision der 2000-Watt-Gesellschaft steht für eine nachhaltige und gerechte Gesellschaft. In Zukunft soll jeder Mensch nur Energie mit einer Dauerleistung von 2000 Watt nutzen. Der Ausstoss von Treibhausgasen soll 1 Tonne pro Person und Jahr nicht übersteigen. Diese Ziele verfolgen bereits viele Kantone, Städte und Gemeinden. Auch mit 2000 Watt lässt sich dank effizienter Technik gut leben. Das Programm zeigt Behörden und Privatpersonen, wie sie die Ziele erreichen.

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Auf dem Weg in die 2000-Watt-Gesellschaft: von einer visionären Nachhaltigkeitsstrategie hin zu gelebter Realität. Foto: Romolo Tavani (Fotolia)

 

Energie-Region – gemeinsam mehr erreichen

Wenn Gemeinden bei der Energieversorgung zusammenarbeiten, erreichen sie noch mehr. So lässt sich durch ein regionales Verkehrskonzept der Energieverbrauch senken. Oder die Gemeinden nutzen gemeinsam erneuerbare Energiequellen. Das Programm bietet ihnen ein Bilanzierungswerkzeug, Beratung und Unterstützung, um die Energie-Region zu planen und umzusetzen.

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In der Energie-Region Sarganserland-Werdenberg arbeiten neun Gemeinden gemeinsam an einer nachhaltigen Energiezukunft.
Foto: Grabs

 

Smart City – intelligent vernetzen

Smart Cities sind die Städte der Zukunft. Sie planen und vernetzen die Versorgung mit Strom, Wärme und Wasser und die Mobilität auf intelligente und vorausschauende Weise. Damit bietet die Stadt der Bevölkerung hohe Lebensqualität bei minimalem Verbrauch der natürlichen Ressourcen. Das Programm unterstützt Energiestädte, sich zur Smart City weiterzuentwickeln.

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Mit vernetzten Smart-City-Projekten schöpfen Energiestädte ihr Potenzial noch mehr aus, z.B. durch modernste Gebäudetechnik.
Foto: Bruno Bächtold

 

Mobilität – Verkehr umweltverträglich gestalten

Für die Mobilität verbraucht die Schweiz rund 40% der Gesamtenergie. Mit freiwilligen Massnahmen können Gemeinden und Unternehmen den Verkehr umweltverträglich gestalten. Das Programm umfasst Förderung des Mobilitätsmanagements in Unternehmen, ein Bilanzierungsinstrument für Gemeinden sowie Beratung für die Planung von Grossüberbauungen. Zudem sind Musterkonzepte und Checklisten für öffentliche Parkplätze, Veranstaltungen und Schulwege erhältlich.

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Flüssiger Verkehr mit abgestimmten Angeboten und guter Organisation, sichere Fuss- und Radwege und wohnliche Quartiere – diese Ziele verfolgt das Mobilitätsmanagement von Basel.
Foto: Sandra Jermann. BVB Basler Verkehrs-Betriebe

 

Nachhaltige Quartiere – aus einer Gesamtsicht planen

Quartiere eignen sich hervorragend für eine nachhaltige Entwicklung nach ökologischen, wirtschaftlichen und soziokulturellen Kriterien. Dazu gehören die Selbstversorgung mit erneuerbarer Energie, der Mix von Wohnen und Arbeiten, der Langsamverkehr und die Durchmischung der Bewohner. Das Programm stellt Gemeinden ein Planungswerkzeug zur Verfügung, um nachhaltige Quartiere zu realisieren.

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Im Norden von Lausanne entsteht das Ökoquartier Plaines-du-Loup, mit Wohnungen, Gewerbe, Dienstleistungen und öffentlichen Räumen.
Foto: TRIBU architecture